| Red Hat Enterprise Linux 4: Referenzhandbuch | ||
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Samba ermöglicht Client-Rechnern die gemeinsame Nutzung von Druckern, die mit dem Samba Server verbunden sind sowie auch Linux-Dokumente zu Windows Printer-Shares zu senden. Obwohl es auch andere Druck-Systeme gibt, die mit Red Hat Enterprise Linux funktionieren, ist CUPS (Common Unix Print System) das empfohlene Drucksystem aufgrund dessen enger Integration mit Samba.
Das folgende Beispiel zeigt eine sehr grundlegende smb.conf-Konfiguration zur CUPS-Unterstützung:
[global] load printers = Yes printing = cups printcap name = cups [printers] comment = All Printers path = /var/spool/samba/print printer = IBMInfoP browseable = No public = Yes guest ok = Yes writable = No printable = Yes printer admin = @ntadmins [print$] comment = Printer Drivers Share path = /var/lib/samba/drivers write list = ed, john printer admin = ed, john |
Es sind auch kompliziertere Druck-Konfigurationen möglich. Für zusätzliche Sicherheit und zusätzlichen Datenschutz zum Druck vertraulicher Dokumente, können Benutzer deren eigenen Druckpuffer (print spooler) besitzen, der sich nicht in einem öffentlich zugänglichen Pfad befindet. Auch wenn ein Druckauftrag fehlschlägt, würden andere Benutzer keinen Zugang zur Datei haben.
Das print$-Share beinhaltet Druckertreiber für Clients, falls lokal keine Treiber vorhanden sind. Das print$-Share ist optional und ist eventuell gar nicht notwendig, abhängig von der Art des Unternehmens.
Indem Browseable auf Yes gesetzt wird, kann der Drucker in der Windows Network Neighborhood gesehen werden; vorausgesetzt natürlich, dass der Samba Server korrekt in der Domänen/Arbeitsgruppe aufgesetzt ist.
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